25 Jahre LAF
Zukunft sichern heißt gestalten.
Treffen im Landtag von Sachsen-Anhalt:
Ministerpräsident Sven Schulze
im Gespräch mit Jürgen Stadelmann
25 Jahre LAF
Zukunft sichern
heißt gestalten.
Jürgen Stadelmann
im Interview mit Sven Schulze,
Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt
Herr Ministerpräsident,
seit 25 Jahren unterstützt die LAF mit technischen Bewertungen, Risikomanagement und Flächenentwicklung die Transformation industrieller Standorte.
Welche Bedeutung hat diese Arbeit für die Zukunft des Landes?
Sven Schulze: Als Landesregierung verfolgen wir das klare Ziel, wirtschaftliche Stärke, Innovation und nachhaltige Entwicklung in ganz Sachsen-Anhalt voranzubringen. Dafür braucht es verlässliche Strukturen, hohe fachliche Kompetenz und einen verantwortungsvollen Umgang mit industriellen Altlasten. Seit 25 Jahren leistet die Landesanstalt für Altlastenfreistellung genau das. Sie sorgt dafür, dass ehemals belastete Flächen wieder sicher nutzbar werden – für Industrie, Gewerbe, Infrastruktur oder neue Nutzungsformen.
Sven Schulze: Als Landesregierung verfolgen wir das klare Ziel, wirtschaftliche Stärke, Innovation und nachhaltige Entwicklung in
ganz Sachsen-Anhalt voranzubringen. Dafür braucht es verlässliche Strukturen, hohe fachliche Kompetenz und einen verantwortungsvollen Umgang mit industriellen Altlasten. Seit 25 Jahren leistet die Landesanstalt für Altlastenfreistellung genau das. Sie sorgt dafür, dass ehemals belastete Flächen wieder sicher nutzbar werden – für Industrie, Gewerbe, Infrastruktur oder neue Nutzungsformen.
Mir ist wichtig zu betonen: Die Arbeit der LAF schafft ganz konkret die Grundlage für Wachstum, Arbeitsplätze und neue Zukunftsperspektiven in unserem Land. Sie sorgt dafür, dass Entwicklung möglich wird – in den Regionen, in den Kommunen und für kommende Generationen hier bei uns in Sachsen-Anhalt.
Mir ist wichtig zu betonen: Die Arbeit der LAF schafft ganz konkret die Grundlage für Wachstum, Arbeitsplätze und neue Zukunftsperspektiven in unserem Land. Sie sorgt dafür, dass Entwicklung möglich wird – in den Regionen, in den Kommunen und für kommende Generationen hier bei uns in Sachsen-Anhalt.
Die LAF macht seit Jahren unterschiedlichste Standorte fit für die Zukunft – ob große Industrie- und Bergbauregionen oder kommunale Gewerbeflächen.
Wie wesentlich ist das für die regionale Entwicklung Sachsen-Anhalts?
Sven Schulze: Viele der betreuten Flächen sind historische Industriestandorte,
die über Jahrzehnte Identität und wirtschaftliche Stärke geprägt haben.
Heute entscheidet ihre sichere Nachnutzung über die Zukunft ganzer Regionen.
In Bitterfeld-Wolfen oder Leuna sehen wir sehr deutlich, wie durch systematische Altlastenfreistellung, Grundwassersicherung und Flächenentwicklung neue industrielle Investitionen möglich werden.
Sven Schulze: Viele der betreuten Flächen sind historische Industriestandorte,
die über Jahrzehnte Identität und wirtschaftliche Stärke geprägt haben.
Heute entscheidet ihre sichere Nachnutzung über die Zukunft ganzer Regionen.
In Bitterfeld-Wolfen oder Leuna sehen wir sehr deutlich, wie durch systematische Altlastenfreistellung, Grundwassersicherung und Flächenentwicklung neue industrielle Investitionen möglich werden.
Auch Kommunen profitieren, etwa bei der Wiederbelebung innerstädtischer
Brachflächen. Das schafft neue Spielräume für Gewerbe, Wohnen oder
öffentliche Infrastruktur. In ehemaligen Bergbauregionen entstehen durch
die Arbeit der LAF neue Perspektiven für Landschaft und Entwicklung. Das
ist gelebte Strukturpolitik für Sachsen-Anhalt.
Auch Kommunen profitieren, etwa bei der Wiederbelebung innerstädtischer Brachflächen. Das schafft neue Spielräume für Gewerbe, Wohnen oder öffentliche Infrastruktur. In ehemaligen Bergbauregionen entstehen durch die Arbeit der LAF neue Perspektiven für Landschaft und Entwicklung. Das ist gelebte Strukturpolitik für Sachsen-Anhalt.
Ressourceneffizienz ist ein Schwerpunktthema der LAF. Wiederverwendung von Boden, Optimierung der Wasserbehandlung und energiesparende Verfahren gehören dazu. Welche Rolle spielen solche Ansätze für die Nachhaltigkeitsstrategie des Landes?
Sven Schulze: Nachhaltigkeit heißt für uns, ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Vernunft zusammenzudenken. Die LAF zeigt sehr konkret, wie das gelingen kann: Wenn belastete Böden aufbereitet und wiederverwendet werden oder Wasserbehandlungsanlagen effizienter arbeiten, werden Ressourcen geschont, Emissionen reduziert und langfristig Kosten gesenkt. Das sind praktische Beiträge zur Nachhaltigkeitsstrategie unseres Landes.
Sven Schulze: Nachhaltigkeit heißt für uns, ökologische Verantwortung und wirtschaftliche Vernunft zusammenzudenken. Die LAF zeigt sehr konkret, wie das gelingen kann: Wenn belastete Böden aufbereitet und wiederverwendet werden oder Wasserbehandlungsanlagen effizienter arbeiten, werden Ressourcen geschont, Emissionen reduziert und langfristig Kosten gesenkt. Das sind praktische Beiträge zur Nachhaltigkeitsstrategie unseres Landes.
Mir ist dabei wichtig: Umwelt- und Klimaschutz stehen hier nicht im Widerspruch zur industriellen Entwicklung. Sie sind ihre Voraussetzung. Genau diese Haltung schafft Akzeptanz und Vertrauen – bei unseren Bürgerinnen und Bürgern, bei unseren Kommunen und bei Investoren.
Mir ist dabei wichtig: Umwelt- und Klimaschutz stehen hier nicht im Widerspruch zur industriellen Entwicklung. Sie sind ihre Voraussetzung. Genau diese Haltung schafft Akzeptanz und Vertrauen – bei unseren Bürgerinnen und Bürgern, bei unseren Kommunen und bei Investoren.
Wissenschaftliche Methoden, digitale Messverfahren und innovative Behandlungstechniken prägen die Arbeit der LAF zunehmend.
Wie wichtig ist dieser technologische
Fortschritt?
Sven Schulze: Technischer Fortschritt ist kein Selbstzweck. Er hilft ganz konkret dabei, kluge und sichere Entscheidungen zu treffen. Genau das ist bei Altlasten entscheidend.
Sven Schulze: Technischer Fortschritt ist kein Selbstzweck. Er hilft ganz konkret dabei, kluge und sichere Entscheidungen zu treffen. Genau das ist bei Altlasten entscheidend.
Moderne Mess- und Analyseverfahren machen Risiken besser sichtbar. Sie helfen, gezielt zu handeln – statt pauschal zu reagieren. Das spart Zeit, Ressourcen und schafft Vertrauen. Die Stärke der Landesanstalt für Altlastenfreistellung liegt darin, neue wissenschaftliche Methoden mit viel Erfahrung aus der Praxis zu verbinden. Dieses Zusammenspiel sorgt dafür, dass Maßnahmen verständlich, verlässlich und gut begründet sind.
Mir ist wichtig: So entstehen Entscheidungen, die für Kommunen, Investoren und die Menschen vor Ort nachvollziehbar sind. Genau das macht moderne Verwaltung aus.
Moderne Mess- und Analyseverfahren machen Risiken besser sichtbar. Sie helfen, gezielt zu handeln – statt pauschal zu reagieren. Das spart Zeit, Ressourcen und schafft Vertrauen. Die Stärke der Landesanstalt für Altlastenfreistellung liegt darin, neue wissenschaftliche Methoden mit viel Erfahrung aus der Praxis zu verbinden. Dieses Zusammenspiel sorgt dafür, dass Maßnahmen verständlich, verlässlich und gut begründet sind.
Mir ist wichtig: So entstehen Entscheidungen, die für Kommunen, Investoren und die Menschen vor Ort nachvollziehbar sind. Genau das macht moderne Verwaltung aus.
Die LAF arbeitet in zahlreichen Netzwerken – von Hochschulen über Fachverbände bis zu nationalen und europäischen Projekten.
Welchen Mehrwert sieht das Land
darin?
Sven Schulze: Altlastenmanagement ist eine hochspezialisierte Aufgabe, die vom kontinuierlichen Austausch lebt. Durch ihre starke Vernetzung bringt die LAF neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, technische Innovationen und internationale Erfahrungen nach Sachsen-Anhalt. Gleichzeitig gibt sie eigene Praxiserfahrungen weiter und setzt bundesweit Maßstäbe. Dieser Austausch stärkt nicht nur die fachliche Qualität der Arbeit, sondern positioniert Sachsen-Anhalt als verlässlichen und kompetenten Partner bei komplexen Umwelt- und Infrastrukturfragen.
Sven Schulze: Altlastenmanagement ist eine hochspezialisierte Aufgabe, die vom kontinuierlichen Austausch lebt. Durch ihre starke Vernetzung bringt die LAF neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, technische Innovationen und internationale Erfahrungen nach Sachsen-Anhalt. Gleichzeitig gibt sie eigene Praxiserfahrungen weiter und setzt bundesweit Maßstäbe. Dieser Austausch stärkt nicht nur die fachliche Qualität der Arbeit, sondern positioniert Sachsen-Anhalt als verlässlichen und kompetenten Partner bei komplexen Umwelt- und Infrastrukturfragen.
Die LAF baut digitale Geodatenplattformen aus und setzt zunehmend auf digitale Prozessketten.
Welche
Vorteile ergeben sich daraus für die Landesentwicklung?
Sven Schulze: Digitale Geodaten und durchgängige digitale Prozesse schaffen Transparenz und Planungssicherheit. Sie ermöglichen es, Informationen schneller bereitzustellen, Verfahren besser zu koordinieren und Entscheidungen nachvollziehbar zu machen.
Sven Schulze: Digitale Geodaten und durchgängige digitale Prozesse schaffen Transparenz und Planungssicherheit. Sie ermöglichen es, Informationen schneller bereitzustellen, Verfahren besser zu koordinieren und Entscheidungen nachvollziehbar zu machen.
Für Kommunen und Investoren bedeutet das kürzere Abstimmungswege und mehr Verlässlichkeit. Die LAF zeigt, wie Digitalisierung konkret dazu beiträgt, Entwicklungsprozesse zu beschleunigen und zugleich fachlich abzusichern. Das ist ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Entwicklung unseres Landes.
Für Kommunen und Investoren bedeutet das kürzere Abstimmungswege und mehr Verlässlichkeit. Die LAF zeigt, wie Digitalisierung konkret dazu beiträgt, Entwicklungsprozesse zu beschleunigen und zugleich fachlich abzusichern. Das ist ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Entwicklung unseres Landes.
Abschließend gefragt: Welche Bedeutung haben stabile, fachlich starke Organisationen wie die LAF für die zukünftige Entwicklung Sachsen-Anhalts?
Sven Schulze: Große Transformationsaufgaben brauchen starke und verlässliche Institutionen. Die LAF steht seit 25 Jahren für Kompetenz, Erfahrung und Verantwortung im Umgang mit industriellen Altlasten. Sie schafft Sicherheit – und genau daraus entstehen neue Handlungsspielräume für Wirtschaft, Kommunen und das Land. Viele Investitionen, Arbeitsplätze und Entwicklungsprojekte wären ohne diese Arbeit nicht denkbar.
Sven Schulze: Große Transformationsaufgaben brauchen starke und verlässliche Institutionen. Die LAF steht seit 25 Jahren für Kompetenz, Erfahrung und Verantwortung im Umgang mit industriellen Altlasten. Sie schafft Sicherheit – und genau daraus entstehen neue Handlungsspielräume für Wirtschaft, Kommunen und das Land. Viele Investitionen, Arbeitsplätze und Entwicklungsprojekte wären ohne diese Arbeit nicht denkbar.
Deshalb gilt mein ausdrücklicher Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der LAF. Ihre Arbeit ist ein wichtiger Pfeiler für eine verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Entwicklung unseres Heimatlandes Sachsen-Anhalt.
Deshalb gilt mein ausdrücklicher Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der LAF. Ihre Arbeit ist ein wichtiger Pfeiler für eine verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Entwicklung unseres Heimatlandes Sachsen-Anhalt.